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  • : Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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Tokyo Metro Plan

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9. August 2010 1 09 /08 /August /2010 05:34

Diesmal tuckerten wir mit der deutlich langsameren Fähre in Richtung Nijima, das sich auch bald in der Ferne zeigen sollte. Vorbei ein mehreren kleinen Inseln, deren Vulkankegel bei ihrer Entstehung so gerade noch den Meeresspiegel durchbrochen hatten. Wir hatten Glück und die See war ruhig und ein warmer Wind kühlte uns an Deck. Die gebuchten Sitze unten in der Dunkelheit des Schiffsrumpfes verschmähten wir.

K800 IzuIslands710 146

Nächstes Mal buchen wir das billigste Ticket, da wir die Überfahrt nicht wie die Meisten zum Schlafen nutzten. Lieber das Feeling einer Schiffsreise geniessen dachten wir uns. Ein Mitarbeiter vom Flughafen auf Kouzushima gab uns auch gleich wertvolle Tipps für das Insel Hopping und so verflog die Zeit im Nu und schon waren wir da.

Ein Bus holte uns ab und in wenigen Minuten waren wir im 'Grand Hotel' gelandet. Hmmmm – ich würde sagen eher Jugendherbergen Niveau – aber das Personal war hilfsbereit und wir konnten zu Fuss beide Seiten der Insel erreichen. Sofort machten wir uns per Pedes auf den Weg zum weltberühmten Surfer Paradies Habushiura Beach und trauten unseren Augen nicht. 7km weisser Sandstrand nur für uns.

K800 IzuIslands710 041

 Kein Mensch! Doch gibt es nichts was Schatten spenden könnte und auch kein Cafe oder Restaurant – und leider auch keine Wellen. 35°C liessen uns schnell wieder flüchten und wir liefen ins Dorf auf die Andere Seite hinüber um in einzigen geöffneten 'Restaurant' eine heisse Nudelsuppe zu schlürfen. Eine schweisstreibende Geschichte......

Auf dem Rückweg entdecken wir Saro's Kaffee, Pension, Restaurant und Surfer Treff und geniessen im Garten unterm Sonnenschirm einen leckeren Eiskaffee.

K800 IzuIslands710 052

Dieser besteht hier übrigens aus gebrühtem Kaffee mit Eiswürfeln – leider ohne Vanilleeis. Übernachten kann man in diesem Kleinod für schlappe 8000 Yen auch und nächstes mal buchen wir sicherlich hier. Hausgemachte Süssigkeiten und das junge Team versüssen dies sicherlich. Zwar wird gerade renoviert – uns störte das wenig – und die entspannte lockere Atmosphäre genossen wir sehr.

(email: saroniijima(at)gmail.com / phone: 04992-5-2703)

An einigen Souvenier Läden vorbei und mehreren Einkaufsläden gelangten wir die Hauptstrasse hinunter zum nahen Flughafen, an dem wir jedoch während unserem Aufenthalt kein einziges Flugzeug sahen. Ein Paar Meter weiter in Richtung Habushiura Beach entdeckten wir einen nett gemachten Steinpark mit vielen verschiedenen in Stein gemeisselten Tieren.

K800 IzuIslands710 057

Direkt im Anschluss gelangt man an den schönen und gepflegten am Hang liegenden Campingplatz. Mit Wehmut stellten wir fest, dass es uns einfach am Equipment feht. Schade eigentlich. Hier zusammen mit ein Paar Surfern abhängen wäre bestimmt cool.

K800 IzuIslands710 070

Wir wurden im Hotel mit leckerem, aber fischigem Frühstück und Abendessen versorgt und witziger Weise trafen wir noch ein anderes deutsches Paar, das in Tokio lebt und hier Urlaub machte. Nach dem Abendessen organisierte ganz spontan unser Personal von der Rezeption einen Besuch im 'Griechischen' Onsen auf der anderen Seite der Insel und wir planschten entspannt oben auf dem Hügel im heissen Meerwasser und ein warmer Wind vom Meer herein kühlte unsere Birne.

K800 IzuIslands710 350

Ein klasse und kostenloses Erlebnis mit dem rauschen der Wellen im Hintergrund.

Um die Insel weiter zu erkunden mieteten wir uns einen Roller und innerhalb 2 Std. brausten wir durch den ewig langen, feucht kalten Tunnel zur Nordspitze Wakago's hinauf und über gewundene winzige Strässchen bis zur Südspitze hinab. Dort geht es dann nicht mehr weiter, da es sich um militärisches Sperrgebiet handelt. Amis und Japaner testen hier ferngelenkte Waffen.

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Nach einem kurzen Stop am Jyusansha Shrine gaben wir unser Zweirad wieder zurrück und wiederum erwartete uns Fisch in allen Variationen zum Abendessen. Den herrlichen Sunset beobachteten wir am Boden, auf Tatami Matten sitzend und begossen ihn mit einem kühlenden Schluck Asahi Bier.

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Niijima wir kommen wieder! Zum Camping oder zu einem der grossen Surf Events, denn Surfer hatten wir leider keine gesehen.

 

Sayonara

 

Jack-san

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Kommentare

Klaus 08/10/2010 00:55


Habt Ihr aber ein paar wirklich schoene Tage gehabt. Bei uns war es halt "nur" Kyushu, dafuer aber mit der TransAlp. Und zelten, das waere doch mal was, kommt in unsere Richtung oder wir treffen
uns auf halbem Weg?!?!


Jack 08/10/2010 01:54



Ja die Inselchen waren super. Aber ich beneide Euch um den Moped Urlaub mit Zelten trotzdem. Wir planen Hiroshima und dann sollte ein Treffen wohl klappen. Geniesst den Sommer :-)



blueschi73 08/09/2010 08:23


Super schaut alles sehr sehr erholsam aus. Ich brauche dringen Urlaub. Fürchte aber das ich den dann mit dem Streichen des Balkon's im zweiten Stock verbringen werde.


Jack 08/10/2010 01:57



Ihr habt doch einen schönen See vor der Haustüre , plantschen, relaxen, wandern und danach den ollen Balkon
streichen. Schöne Grüsse und lasse dich nicht stressen!