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Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.

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Konnichi wa,

 

ereignisreich, das ist die richtige Beschreibung der letzten Tage. Susanne hatte am Montag wegen dem Marine Feiertag, an dem das Meer gehuldigt wird, zusätzlich frei und das wollten wir natürlich nutzen. Übrigens ein erst kürzlich eingeführter Feiertag.

Im Metropolis, unserem englischsprachigen, wöchentlichen Magazins hatten wir einen Künstler gefunden, der Shaolin Kampfkunst und modernen Tanz verbindet und das wollten wir sehen.


Die Karten konnte man online ordern, was aber nicht klappte und so ging Susanne mit ihrer Sekretärin zum Supermarkt und hackte alle Daten in eine Maschine, die aussieht wie ein Geldautomat und schon hatten wir für schlappe 6000 Yen Karten. Wiedermal ohne Chie nicht machbar für uns. Grrrrr…….

Am Freitag 19:00 Uhr machten wir uns gestyled auf den Weg zu den Roppongi Hills, DEM Stadtteil um Abends als Gaijin auszugehen. Wir waren etwas früh dran und fanden so auch gleich ein Plätzchen direkt beim DJ und das erste Tokyo Ale Bierchen war sogar frei. Bald begann es sich zu füllen und ein munteres und sehr gemischtes Publikum fand sich ein. Im Keller gelegen ist der SuperDeluxe genannte Laden sehr nüchtern und spartanisch eingerichtet und es gibt neben der Bühne und dem DJ eigentlich nix nennenswertes – ausser den bunten Plastikhöckerchen auf denen wir sassen.


Die erste Künstlerin wartete mit JapanPop aus der Retorte auf und ihr extrem verzerrter Gesang befremdete uns sehr. Aber je nach Geschmack halt. Ein Performance Künstler begann auf Packpapier zu malen und faszinierte uns  – schade, dass das Bild nur eine Halbwertszeit von 6 Stunden hat und dann der Verbrennung zugeführt wird. Echt kreativ und sehr spontan.

Dann gab es Bands mit jazzigem Charakter und wieder welche mit etwas mehr Pop Anteilen, teils schöne Stücke mit Saxophon oder Gitarre, jedoch alles ein wenig zu abgedreht für uns.


Und so verliessen wir den Laden so um 23:00 Uhr und wir ältere Herrschaften hatten dröhnende Ohren und ein lahmes Kreuz von den hübschen Sesselchen.

Ein netter Abend war es doch und wir werden uns wieder mal in die Szene begeben und uns ein Paar Jährchen jünger fühlen.

Tags drauf machten wir uns dann auf den Weg in die Berge zum BBQ der Tokyo Riders - ich werde berichten.

 

Sayonara

 

Jack san

 

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’

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