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Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.

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Die Jugend in der Krise

Konnichi wa,

 

die letzten Tage mal liefen wir so durch Omotesando, Shibuya und danach in den hippen von der Jugend bevorzugten Stadtteil Harajuku. Die Strässchen sind enger, dicht gedrängt ein Laden neben dem Anderen und wir kamen uns richtig alt vor. Alles unter 20 und ganz schön schrill gekleidet.


Vor dem H&M bildeten sich lange Schlangen und davor ging trotz Organisation der Schlange der Wartenden und schreienden Ordnern nix mehr.


Was wollen diese Massen den alle in diesem Kaufhaus? Mitten in der Kriese? Angeblich hat doch keiner Geld und so mancher keinen Job. Ich frage mich?


 

Ein Paar Meter weiter in einem Laden der gerade aktuell Michael Jackson T-Shirts und so allerhand Zeugs mit seinem Namen drauf verkauft drängeln sich die Mädels an der Kasse.


Ich war richtig froh wieder draussen an der frischen Luft angekommen zu sein als mein Blick ein Haus weiter auf mehrere Motorräder fiel. Abgefahrene Kisten, alt, ohne Schalldämpfer, Bretter als Sitz und gechopped. Gerade bemalte einer per Hand einen Tank einer 650er Yamaha die bestimmt schon 30 Jahre auf dem Buckel hatte und sein übermässig tätowierter Kumpel mit schickem Hut reichte die Farbe als ich lauten stampfenden Sound aus einem Laden hörte.


Auch wieder so eine gechoppte Japan Karre vor der Tür und die holzbeplankte Fassade sah aus wie aus einem Western.

Da wollte ich rein. Innen erwartete mich schummeriges Licht und völlig abgefahrene T-Shirts und Hemden wurden angeboten. Black Sabbath lieferte düsteren melancholic Rock und in Vitrinen war so allerhand ausgestellt. Schnell ahnte ich wo ich hier gelandet war. Waffen, 2.Weltkrieg und Hitler als Thema. In einem der Shrine fand sich doch glatt eine Hitler Kaffeekanne und sogleich wurde ich daran gehindert diese zu fotografieren – ich tat’s trotzdem.

Ob die heutigen jugendlichen Japaner dazu überhaupt noch einen Bezug haben überlege ich mir und denke an eine kürzlich veröffentlichte Studie, dass in Deutschland die Kinder gar nicht mehr wissen was im 3. Reich abging. Erschreckend!

Zu meinem Vergnügen endete unser kleiner Ausflug im toll designten Audi Zentrum Tokyos


und dem nahen Starbucks und ich erntete wiedermal Kopfschütteln als ich mir eine Kaffee ‚Hotto’ bestellte bei diesen Temperaturen über 30°C in the heat of Tokyo.

 

Sayonara

 

Jack san

 

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’

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