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Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.

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Die beginnende Kirschblüte

Konnichi wa,

wir lagen im von der Trockenheit des Winters immer noch strohigen Gras des Shinjuku Gyoen Parks im Gras und genossen die wärmenden Strahlen der Frühlingssonne. Welch ein Genuss. Um uns herum liefen überall spielende Kinder herum und zerrten der eine einen Miniatur Klappstuhl herum und ein Anderer einfach sein kleineres Brüderchen.Neben uns liess sich eine nette brasilianische Familie nieder und begann ein mickeriges, vielleicht 1m breites Zelt als Sonnenschutz für die Kinder aufzubauen. Noch nicht ganz fertig zusammengebastelt konnten sie dann gleich wieder abbauen, da der sehr freundliche Parkaufseher ihnen gebot dies zu tun. Alle Verhandlungen erwiesen sich als Zwecklos, da in der Nutzungsordnung des Parkes dies verboten ist. Ebenso wie alle Arten von Spielen und auch Alkohol und offenes Feuer. Rauchen darf man nur in ausgewiesenen Bereichen.
Wir liessen es uns gut gehen und betrachteten die teils schneeweissen, zarten Blütenblättchen der Kirschbäume, die es hier zu tausenden gibt. Tatsächlich entdeckten wir auch rosarote Blüten an einem weiss blühenden Baum!? Ich hatte uns Gemüsestrudel gebacken und noch Richard, einen Deutsch-Amerikaner eingeladen und so entwickelte sich ein angeregtes Gespräch – leider auch über die Wirtschaftskrise. Seine Firma arbeitet als Getriebelieferant für Nissan und bei denen bricht der Absatz um bis zu 50% ein. Das ist kein Spass für alle Beteiligten.
Am Samstag fuhren wir von langer Hand geplant nach Yokohama und besuchten das dortige Chinatown und meine Gattin lud mich in den einzigen ‚Biergarten’ weit und breit ein. Wir ergatterten einen der sechs Sitzplätze und liessen uns das angefrorene Tsing Tao Bier schmecken. Die Sonnenstrahlen quälten sich durch die Häuserschluchten und wärmten uns in dem noch ganz schön kalten März Ende. Zum Geburtstag bekam ich von Susanne Karten für das K1 Schwergewichtsfinale im K1-Boxen. Dabei tragen die Kämpfer wie bei uns Boxhandschuhe – aber keine Turnschuhe und dürfen zusätzlich mit den Füssen und Knien zuschlagen. Ganz schön gefährlich und aber gerade deshalb auch besonders Interessant. Welch ein Hochgefühl einen Sammy Schilt, den 3- fachen Weltmeister live erleben zu dürfen und nicht nur von Deutschland aus in der Glotze. Wir waren begeistert. Die Kämpfe waren zwar nicht alle hochkarätig, aber es gefiel uns sehr. Welch ein Hallo als der japanische Kämpfer auch noch den goldenen Gürtel nach Verlängerung umgelegt bekam.
Überraschenderweise gab es nicht nur Miezen, die die Rundentafeln gezeigt haben sondern auch weibliche Juroren. Hätte ich nicht gedacht. Nachdem diese Vorstellung bis 21:30 Uhr dauerte wählten wir den Shinkansen zur Tokyo Station und rasten mit dem Hochgeschwindigkeitszug in ein Paar Minuten die ca. 60km nach Hause. Kurz nach 21:00 Uhr stellen die Busse in dieser Weltstadt den Betrieb ein und so düsten wir mit dem Taxi vom Hauptbahnhof Heim und liessen den Abend bei einem Asahi Weissbier ausklingen. Welch ereignisreiches Wochenende wir wieder hinter uns hatten und wir genossen jede Minute in vollen Zügen.

Sayonara Jack san

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’ und ‚K1’
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R
ach, da sind ja die kirschblüten! seh ich erst jetzt.<br /> hui, da ist ja alles verboten. aber dann konzentriert man sich wenigstens ganz auf die kirschblüten. :-)) <br /> alles liebe, sonja
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J
<br /> Die Kirschblüten in der Heimat sind ebenso schön - nur werden sie meist nicht beachtet - das ist der Unterschied......LG Jack<br /> <br /> <br />
S
Hallo Jack,<br /> <br /> so wie Ihr, haben auch wir den Frühling am heutigen Tage in "old Germany" genossen. Die Kinder tollten (4 Mädels insgesamt) mit Rock, Söckchen (nackten Beinen) und Sandalen im Garten und an unserer Alpschen Ley. (Flüßchen am Haus). Ich brachte unseren Vorgarten zum Frühlingserwachen.<br /> Viele liebe Grüße aus A.....<br /> die 3 Dosties
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