Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
Konnichi wa,
Der Check-in in München funktionierte leider nicht so wie geplant und so musste ich in Frankfurt nochmals durch die Passkontrolle und durch den Zoll. Die Lady bei ANA erklärte mir dann, dass die Lufthansa mit den Japanern zusammen arbeitet und ich deshalb mit den Japsen nach Tokyo fliege. Komisch, dass ich das bei der Buchung nicht erfahren habe.
Der Service bei den Japanern war wie zu erwarten sehr gut und ich bekam auch leckeres japanisches Essen und feinen grünen Tee serviert. Die Landung war super und ich mittlerweile relativ ausgeschlafen.
35°C und 80% Luftfeuchtigkeit trafen mich wie ein Hammer wie ich den Schnorchel betrat, der uns zwischen Flugzeug und Gate verband. Aber – in good old Germany war es so verdammt kalt, dass ich mich andauernd nach dem warmen Japan sehnte. Nun hatte mich die Hitze wieder!!!
Diesmal nahm ich den gleichen Bummelzug, der mich auch nach Narita gebracht hatte und nach kaum 1,5 Std. war ich bereits am Hauptbahnhof.
Eiskalt blies es mir von oben ins Gesicht. Die Klimaanlage im Bus war brutal. Ohne Gnade kühlte mich der oszillierende Orkan von oben herab. Kühlschrank auf 4 Rädern – mehr fällt mir dazu nicht ein. Mit dem Bus ging es weiter Richtung Heimat. Frost……..
Raus aus dem Bus und mich traf fast der Schlag. Unglaubliche Schwüle und Hitze setzten mir zu. Aber nach ein Paar Metern erreichte ich den rettenden Hafen unseres Komplexes. Ab in den dritten Stock: And welcome home!!!!!!
Sahara Erfahrungen hatte ich bereits – aber was mich in dieser ungelüfteten Wohnung erwartet hat – war unbeschreiblich. Feucht, warm, heiss, drückend, unerträglich schwül, schweisstreibend, fast unmenschlich……
Einmal duschen am Tag ist normal. Mittlerweile sprechen wir von 2-3 Mal am Tag und 10 Minuten später fühlt man sich wie vor der Dusche. Die Getränke werden alle gekühlt und Kaffee, Tee und der Rest der heissen Getränke gibt es nur noch kalt. Gummibärchen werden gekühlt und schmecken danach frisch und knackig. Eis ist unser Nahrungsmittel. Wir gehen um uns ein wenig Abkühlung zu verschaffen in das Einkaufszentrum, da hier alles klimatisiert ist. Aber wehe wenn man dies wieder verlässt: Knock out !!!!
Der Kreislauf spielt total verrückt und ich versuche mich auf den Beinen zu halten.
Also wieder zurück und noch schnell einen Kaffee und ein Croissant. Stabilisiert geht es wieder Richtung Heimat und mit dem Wissen, dass einen gleich wieder der Schlag trifft sperre ich die Haustüre auf
Sayonara
Jack san
P.S. Neue Bilder gibt es unter Aktuell