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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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Tokyo Metro Plan

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27. Mai 2009 3 27 /05 /Mai /2009 17:06

Konnichi wa,

 

gerade wieder aus Deutschland retour fällt einem  bereits am Flughafen so einiges auf.  Die Menschen sind dünner. Nicht alle – aber die Mehrheit. Leider nimmt der Einfluss der Amerikaner auch hier zu und Mc Donalds und Co. verderben die Essgewohnheiten ebenso wie das tiefgefrorene Futter oder auch das moderne Convenience Food. Wenig Zeit zum Kochen und die Bequemlichkeit ebnen den Weg für diese Katastrophe. Ich hasse es und kann es nicht oft genug sagen. Die Japaner gehen da noch ihren eigenen Weg und in jedem Supermarkt gibt es eine Küche, die die angebotenen Speisen frisch zubereitet und so ist der Weg sehr kurz bis zum Verbraucher. Wenigstens wird das Essen nicht in der Fabrik zubereitet. Leider gibt es auch hier die Zubereitungsart des Frittierens und der Fettgehalt zu Pommes unterscheidet sich beim populären Tempura nur unwesentlich. Auch wenn die Zutaten sehr frisch sind und meist aus Meeresgetier, Fisch oder Gemüse bestehen. Zu heilig Abend durften wir diese Köstlichkeiten geniessen. Trotzdem Fett………Ich als Dicker unter den dünnen Japanern beobachte dies sehr genau und mache mir zu den Unterschieden in der Ernährung Gedanken.

Am Wochenende waren wir beim Sumo – also bei den ganz Dicken. Noch dicker als ich. Susanne hatte zwei dieser sehr raren Karten organisieren können, über den Concierge  und so hatten wir die Chance beim aktuellen Tournament teilzunehmen.

Diesesmal hatten wir keinen Stress und wir kamen auch rechtzeitig an und wurden von unserem gebuchten Führer zu unsrem Platz geleitet. Nett anzusehen wie er vor uns mit seinen Pluderhosen im Yukata vor uns her lief. Der Event dauert den ganzen Tag und beginnt mit den nicht so erfahrenen Sumo Ringern. Im laufe des Tages steigern sich die Ränge und auch die Kämpfer. Vom Einsteiger bis zum Profi. Die Yokozuna sind der Höhepunkt des Events. Zwischendurch gibt es zur Unterhaltung einen Tanz der Yokozuna in ihrem unbeschreiblichen Gewand. Seile um den Körper geschlungen, dieser seidene Lendenschurz und eine historische Frisur – das ist es. Dick, aber doch sehr trainiert und behende, das ist eine Kombination die die Faszination ausmacht. Auch hier gibt es Dicke und Dicke. Die top Athleten sind eher muskulös und unter den niederen Rängen finden sich auch richtig Dicke – aber es sind echte Athlethen.

Sie ernähren sich speziell und trainieren täglich – also richtige Profis. Wir durften mongolische Ringer bewundern ebenso wie bulgarische Helden, die bereits die höchsten Ränge inne haben. Sehr international das Ganze. Und das in diesem unfassbar traditionellem Sport. Die Rituale sind jahrhunderte alt und diese werden auch gepflegt. Die Schiedsrichter tragen seidenes Gewand aus der Edo Periode und sogar die Frisuren sind aus dieser Zeit. Angeblich tragen sie diese weil es vor einer Kopfverletzung schützt. Ich meine es ist mehr der Rang, der dadurch hervorgehoben wird.

Ein Funktionär, der zufällig neben uns sass erklärte uns wie all das funktioniert und wir waren total happy als zum Schluss die Yokozuna kämpften und die Menge vor Begeisterung die Sitzkissen kreischend in den Ring warf. Eigentlich untypisch für die Japaner – aber Spass muss auch hier sein.

 

Sayonara

 

Jack san

 

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’  und ‚Sumo’

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19. Mai 2009 2 19 /05 /Mai /2009 12:16

Konnichi wa,

 

mein Sprachgebrauch bezeichnet mittlerweile Tokyo als Heimat. Ganz automatisch und selbstverständlich sagte ich: Ich freue mich jetzt schon wieder darauf in die Heimat zurück zu fliegen. So ändern sich die Zeiten. In der alten Heimat fiel mir doch so einiges auf.

Der ICE ist fast so schnell wie der Shinkansen - nur nicht so pünktlich. Er hält auch nicht exakt am auf dem Boden gekennzeichneten Einstiegspunkt. Durch Vandalen verkratzte Scheiben oder gar Graffiti kennen die JR (Japanese Railways) Betreiber noch nicht. Einmal wurde ein weisser Hochgeschwindigkeitszug gesprayt und daraufhin liessen sie den kompletten Zug ausfallen und er wurde sofort neu lackiert. Der Skandal wurde auf Seite 1 der Tagespresse voller Empörung breitgetreten.

In Japan bin ich daran gewöhnt an jeder 2. Ecke und an jeder U-Bahnhaltestelle eine saubere Toilette vorzufinden. Nicht so in Deutschland. Wenn es überhaupt eine öffentliche Bedürfnisanstalt gibt, dann ist diese total dreckig und es überkommt einen sofort der Fluchtreflex - wenn man nicht noch müsste. Am Pasinger Bahnhof wurde die Katastrophe gerade renoviert und hoffentlich hat jeder 80 Cent dabei um das installierte Drehkreuz zu überwinden. Drinnen ist dann aber alles Top. 50 Cent wären es mir Wert. 80 sind definitiv abzocke.

Sehr angenehm empfinde ich immer die Labyrinth Eingänge der fernöstlichen Örtchen. Nach dem Waschen der Hände muss man nicht mehr die ätzende Türklinke anfassen. Wasserhahn, Seifenspender und Handtrockner sind natürlich Infrarot gesteuert und funktionieren automatisch - ebenso wie meist die Klospülung. Sehr angenehm.

Geduld - ist nicht die Stärke der Deutschen. An der Kasse steht man an und bei der kleinsten Verzögerung plärrt einer von hinten los ob denn gleich eine 2. Kasse aufmachen würde. Bei einer Dame vor mir, in der wie immer falschen Schlange ging die EC Karte nicht und tatsächlich blökten diese unhöflichen, ungehobelten Ungeduldigen nach vorne, dass es unmöglich ist mit einer nicht gedeckten Karte den Versuch zu wagen zu bezahlen. Peinlich und völlig unnötig. Schneller geht es trotz Ungeduld nicht. Ich habe bereits dazu gelernt.

Stressfreies Autofahren geht in D gar nicht. Es wird gedrängelt und geschnitten, gemeckert und gewettert was das Zeug hält. Das braucht niemand und in Japan geht es auch mit Rücksicht gut voran - wenngleich um einiges Langsamer. Eben wie alles in Asien langsamer geht wie im hektischen Deutschland. Aber wir Deutschen haben dann ja noch 30 Tage Urlaub und ich glaube es sind unfassbare 16 Feiertage frei und bezahlt um uns von alle Dem wieder zu erholen. . . . Hier unvorstellbar! Deutschland ist eine Freizeitgesellschaft, die es sich aber auch hart verdient.

 

Sayonara

 

Jack san

 

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22. April 2009 3 22 /04 /April /2009 16:26

Konnichi wa,

 

schweren Herzens verabschiedeten wir unser vorübergehendes Familienmitglied Max und es lag ein laut Wetterbericht herrlicher Sonntag bei nahezu sommerlichen Temperaturen vor uns. In einem Tempel in Koto-ku, in unserem Bezirk also, sollte ein Fest stattfinden und wir wollten natürlich nicht fehlen. Wisteria Lane – so heißt die Strasse in der die ‚Desperate Housewives’ spielen und das heißt übersetzt Blauregen-Strasse und der Anlass des Festes sollte die Blüte der Wisteria sein. Also nix wie hin. Aber erstmal den Busplan studieren. Wir fanden letztendlich die richtige Verbindung und genossen die Fahrt. Hinter uns hatten wir leider einen Japaner, der erkältet war und keinen Mundschutz trug und ständig niesen musste. Äußerst unangenehm bei der Kultur die Nase nicht zu schnäuzen und  dem Vordermann die Tröpfchen ins Genick zu schleudern.

Nach einem kurzen Marsch durch die engen Gässchen und ein Paar Metern entlang eines Wassergrabens erreichten wir das Ziel. Bildschöne Sträßchen mit allerlei Buden gesäumt erwarteten uns und  nach dem durchschreiten des Tempelzugangs erwartete uns ein Meer aus Blauregen. Die typischen roten Brücken sollten den Weg zum Tempel weisen und wir hielten inne beim betrachten der Flora und Fauna mitten im Moloch.

Die Kamera gezückt gefielen uns die zahlreichen Schildkröten und wie es der Zufall will konnten wir einen Fischreiher aus nächster Nähe beim Fischfang beobachten und auch fotografieren.

Nach dem obligatorischen Ritual des Händewaschens an einem entzückenden Brunnen, an dem eine Schildkröte Wasser spuckt, durften wir in Richtung des Allerheiligsten gehen. Als Opfergabe holten wir ein Paar Hundert Yen heraus und schmissen sie in den Gitterrost der all die Gaben verschlang. Zwei Mal in die Hände klatschen und anschließend eine 90° Verbeugung und schon kann das Beten losgehen. Mich stresst es immer ein wenig, dass hinter mir schon die nächste Hundertschaft beten will und nur ein Paar Sekunden zum Verweilen bleiben. Aber letztendlich bin ich mir nicht sicher ob ich in einer heimischen katholischen Kirche länger bete, da all die Rituale die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Hier im Buddhistischen Tempel glaube ich bin ich Gott genauso nah – wenn nicht näher. Dies ist für mich eine völlig neue Erfahrung. Beten an unseren gemeinsamen Gott in einer fremden Religion. Und das mit lauter fremden Menschen, die aber unglaublich offen sind.

Plötzlich setzte enormer Lärm ein und über massiv verstärkten Lautsprecher wurde die Aufführung der Kodo dh. Japanische Trommeln angekündigt. Erst die kleinen und dann mit unglaublicher Performance die Grossen. Eine Mischung aus Kung-fu und Trommeln. Körperbeherrschung und Musikalität – eine für mich faszinierende Mixtur.

Auf dem Heimweg schlenderten wir durch die Strassen und entdeckten einen Haushaltswaren Laden. Da gab es wirklich alles. Vom Klopapier bis zur Untertasse. Wir fanden nette Tässchen und eine Teekanne. Beim Bezahlen fragte uns die überaus nette Chefin ob es ein Geschenk wäre.  Wir bejahten dies und der Chef persönlich begann in einer 15 Minütigen Zelebrierung des Einpackens das Werk. Man kann sagen endlich geschafft – aber mit welcher Liebe dies eingepackt wurde ist bei unserer Kultur längst nur Vergangenheit. Solche Werte gab es bei uns noch kurz nach dem Krieg. Aber seit wir uns der amerikanischen Kultur verschrieben haben ist all das vorbei. Welch ein Genuss dies hier erleben zu dürfen.

In diesem Sinne verstehe ich den Fisch in unserem christlichen Symbol neu und erfahre ihn hier mehr denn je

 

Sayonara

 

Jack san

 

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17. April 2009 5 17 /04 /April /2009 14:50

Konnichi wa,

 

unser Abenteuer Tokyo sollte noch um einiges bereichert werden. Unser Neffe aus Augsburg besuchte uns für knappe 14 Tage und wir erlebten das erste Mal in unserem Leben wie es ist als eine kleine Familie zu leben. Für uns eine echte Bereicherung. So planten wir jede Menge Programm um dem jungen Mann die japanische Kultur und das Land näher zu bringen. Der 15 jährige Max hatte null Berührungsängste und immer wieder sollten wir als Kommentar hören: Also ich finde es klasse. Selbst die Menschenmassen und die nicht enden wollende Grossstadt erschreckten ihn nicht und der befürchtete Kulturschock blieb völlig aus. Nach ein paar Kilometern durch die Stadt auf dem Radl und ersten Erfahrungen mit der U-Bahn mieteten wir uns einen Mazda und wir rollten Richtung der nahen Halbinsel Izu. Obwohl nur 1,5 Std. auf dem Expressway entfernt wunderten wir uns über die fortgeschrittene Vegetation und erfreuten uns an den Palmen, die unseren Weg säumten. Hier ein kurzer Stopp im Fischerdorf und dort zur Schnäppchenjagd am Flohmarkt. Wir wurden von der japanischen Erdbeben Vorsorge in den Simulator eingeladen und erschraken als wir diese Gewalt der wackelnden Erde erlebten. Ein deutscher Auswanderer erzählte uns, dass er den Flohmarkt im Dorf eingeführt hatte und die Begeisterung so gross war, dass ein alljährliches Fest daraus wurde. Das erneute Ryokan Hotel Erlebnis sollte unsere bisherigen in den Schatten stellen und sowohl kulinarisch als auch seitens der Gastgeber alles Bisherige toppen.

Alle Drei liefen wir durch die engen Gässchen des Dorfes und erst meinten wir schon im Vorgarten der Nachbarn zu stehen, als eine überaus freundliche Dame uns voraus eilte, Stühle und Tische auf den Weg stellte und uns zum Tee einlud.Der Hausherr gesellte sich dazu und nach dem vorzüglichen Tee mit Gebäck und Keksen stellte sich heraus, dass er Zen Priester ist und wir bekamen auch noch eine persönliche Hausführung durch den angrenzenden Tempel. Selbst das Allerheiligste durften wir betreten. Unglaublich!

Am Morgen frühstückten wir wie üblich im Zimmer mit rohem Fisch und allerlei Getier und trollten uns anschliessend zum örtlichen Fischmarkt. Die Fischer boten Rundfahrten auf den Pazifik hinaus an und für 100 Yen pP düsten wir mit lauter freundlichen Menschen um uns herum auf das ganz grosse Wasser hinaus. Natürlich immer mit dem Blick auf den heiligen Berg, den Mt. Fuji, was die Einheimischen in Freudentaumel versetzte. Uns auch. Innen spielten die Kinder mit lebenden Seegurken und fingen im Bassin lebende Fische mit der blossen Hand. Was für ein Spass für alle Beteiligten und auch für uns.

Am Abend erreichten wir die gebuchte Windmühle in schwindelerregender Höhe auf den Klippen der Steilküste und verbrachten einen Kniffel Abend in unserem kleinen rosa nett gemachten Gartenhäuschen. Die Speed Surfer und Wellenreiter konnten wir aus der exponierten Lage bestens beobachten und im Supermarkt versorgten wir uns mit leckeren Bentoboxen - und weil wir eben Glück haben bekamen wir noch gleich 3 Bier gratis dazu. Der folgende Tag führte uns an einen wunderbaren See, den wir per Pedes umrundeten und wir Grossstädter erfreuten uns an Flora und Fauna. Das Fujija Hotel ist eines der Traditionshäuser Japans und John Lennon liebte es. Die Lage begeisterte und der Garten war atemberaubend. Tolles Futter und die Bar am Abend – was will man noch mehr. Beim Verdauungsspaziergang hörten wir laute Musik, der wir sogleich folgten und schwups waren wir mitten in einem Tempelfest. Sofort wurden wir Langnasen entdeckt und bekamen ein viereckiges Gefäss mit Sake gereicht. Der Englisch Lehrer des Dorfes erklärte uns alles genauestens und wieder ein Highlight der Reise war durchlebt. Tags drauf liefen wir durch die Parks des Lake Ashi am Fusse des Fuji und leicht verwundert betrachteten wir die Galeren, die darauf die Touristen spazieren fuhren. Welch Ausblick vom Kaffeehaus am Hügel auf den See und den heiligen Berg im Hintergrund. Nur ein Paar Wolken bedeckten die Pracht. Nicht einmal die sündhaft teuere Maut konnte uns den Heimweg versauen und nach einem kleinen Snack an der Raststätte ging es wieder hinein in den grossen Schlund der Megatropolis. Leider hatte ich nicht mehr genügend Geld in der Tasche um zu tanken und so musste ich von der Autovermietung nochmals nach Hause fahren, aber was solls – wir hatten wieder jede Menge an Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe in diesem buddhistischen Land erfahren.

 

Sayonara

 

Jack san

 

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8. April 2009 3 08 /04 /April /2009 23:59

Konnichi wa,

 

momentan ist unser Neffe Max aus Augsburg zu Besuch und erneut tut sich ein neuer Blickwinkel für uns auf. Die sehr gut geschulten Augen eines 15 - jährigen Gymnasiasten sehen doch wieder viele Dinge anders als wir  - die wir uns bereits eher in der Midlife Crisis befindlichen.

Total technikbegeistert nimmt er all die Gimmicks in unserer Wohnung oder auch der Stadt als sehr angenehm war und hat diesbezüglich auch null Berührungsängste. Ganz anders als wir Midvierziger. All der Komfort in dem wir leben gefällt ihm sehr und er vergleicht dies öfters sehr nett mit seinem zu Hause im doch eher kleinen Augsburg in der klassischen Doppelhaushälfte am Stadtrand. Hier müssen wir zum Einkaufen das Haus nicht verlassen und können genauso ins hauseigene Kaffee gehen und uns auf der am Wasser gelegenen Terrasse in die Sonne fläzen. Nebenher spielt der automatische Flügel Bachsonaten und ruft beim Pianisten ungläubiges Kopfschütteln hervor. Sauna, Schwimmbad, Fitnessclub, Internetcafe, Supermarkt und Einkaufszentrum – alles erreichbar ohne nass zu werden. Solch Annehmlichkeiten faszinieren den jungen Mann doch sehr und immer wieder bemerkt er wie toll er so einen Wolkenkratzer findet in dem sich all dies befindet. Das grau und Glas das mich so stört übt hingegen auf ihn eine ungeheuere Faszination aus. Wieso ich dazu Bunker sage musste ich erst genauestens erklären und auf grosses Verständnis stiess dies nicht. Nur auf die Frage wo wir unser Brot einkaufen fällt mir die Antwort nicht so leicht. Ja – da müssen wir entweder im Supermarkt was mitnehmen oder zum französischen Bäcker an der U-Bahn Haltestelle laufen. Knappe 15  Minuten bei strammem Marsch machen wir das manchmal zum  Frühsport am Sa. Oder So. Morgens. Und Brot in unserem Sinne gibt es gar nicht, da die Japaner nix Festes oder gar Hartes beissen wollen. Seit kurzer Zeit gibt es zwar Brotschnitten, die aussehen wie bei uns Schwarzbrot aber die Konsistenz von feuchtem Toastbrot haben. Ursprünglich gab es Brot oder Brötchen in diesem Land auch gar nicht und diese Esskultur wurde von uns Gaijins eingeschleppt. Ein guter Japaner isst Reis zum Frühstück, mittags und abends und nicht so komische ungesunde Weizenprodukte.Durch die Veramerikanisierung auch dieses Landes schreitet der Verfall der guten Sitten allerdings auch unaufhaltsam fort und so essen sie mittlerweile auch Toastbrot und Ähnliches, weil es halt auch bequemer ist als um 6.00 Uhr Morgens den Reiskocher anzuwerfen. Es gibt süsse Blätterteig Teilchen mit allen Möglichen Füllungen und leckere Apfeltartes. Etwas befremdlicher sind da schon die mit Würstchen gefüllten schlabber Baquettes oder mit einer Art Käsemousse gefüllten ultra soften Eckchen. Wir lieben natürlich die härtesten angebotenen Backwaren und das sind die richtigen Baguettes  und kleine gedrehte Blätterteig Stangen mit ganz viel Körnern drin. Lauwarm mit salziger Butter ein Traum zum sonntäglichen Frühstück. Unser Gast hat all die Dinge gleich mit seiner Nikon Made in Japan aufgenommen und etwas verwunderte Blicke der Bäckermannschaft auf sich gezogen. Für uns nach nunmehr einem Jahr im Lande bereits alles ganz normal und für einen Frischling alles kaum fassbar. Und mit einem herzhaften Biss ins mit Tintenfisch gefüllte runde Bällchen dessen Namen ich nicht weiss sage ich

 

Sayonara

 

Jack san

 

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5. April 2009 7 05 /04 /April /2009 15:25

Konnichi wa,

 

wir hatten vor einiger Zeit den Nissan Showroom in Ginza besucht und genau gegenüber ein von aussen bereits beeindruckendes Restaurant entdeckt. Die den Eingang flankierenden Messer und Gabel Statuen zogen uns in ihren Bann. Als wir diese bewunderten stürzte sogleich die Chefin des Hauses heraus und bot uns eine Hausführung und eine Speisekarte zum mitnehmen an. Nachdem wir im Freizeitlook waren lehnten wir dies ein wenig schüchtern ab und zogen von dannen. Im Kopf blieb mir dies jedoch sehr wohl.

Susanne meinte ich solle doch mal eben beim Franzosen in Roppongi Hills anrufen und einen Tisch reservieren. Aber so einfach ist das ja nun  nicht. Im Regelfall verstehen die nix und legen einfach wieder auf. Nachdem ich mit meinem Kawasaki Radl eh gerade in Ginza Downtown war viel mir eben gerade unser Erlebnis mit der sehr freundlichen Managerin des Lokals ein und ich besuchte sie wieder. Sofort wurde ich trotz Radlklamotten auf einen Tee eingeladen und nahm in der noblen Einganshalle Platz. Schnell hatten wir für Samstagabend für unseren 16. Hochzeitstag einen Platz am Tresen des ‚Live Cooking Rondells’ ergattert.

Samstagabend, nach meinem super Ausflug mit dem Mopped nach Chiba erschienen wir pünktlich um 18:30 Uhr mit dem Bus in besagtem Restaurant. Wir wurden sofort erkannt und ohne nach dem Namen gefragt zu werden wurden wir in die geheiligten Hallen geleitet. Jeder Kellner reichte uns wieder weiter und so fanden wir unseren Platz in der ersten Reihe am Tresen. Dahinter standen die Köche bereit und zelebrierten Kochkunst in höchster Vollendung direkt vor unseren Augen. Neben mir sass eine für meinen Geschmack Magersüchtige Lady und als sie Platz nahm wurde ihr genauso wie bei Susanne das Handtäschchen abgenommen und mit dem Handtaschenhalter am Tresen aufgehängt – toll! Wenn man noch in Betracht zieht, dass so eine Hermes Tasche tausende von Dollars kostet gebührt sich das auch. Der Koch hatte 7 Jahre in Neuseeland gearbeitet und so stellte die Kommunikation kein Problem dar. Vom Spargel bis zum Kobe Rind und dazwischen noch etlichem Anderem wurden wir verwöhnt und so richtig gepudert. Alles erklärte der junge Mann und machte so richtig Entertainment mit uns. Sensationell!

Wir tranken ein wenig Pritzelwasser und spritzigen Chardonnay zum Hauptgang und nach dem Knoblauch Reis und der Misosuppe wurden wir in den Dessert Bereich des Restaurants geleitet. Dort servierten sie an separaten Tischchen eine Auswahl an japanischen Leckereien und dazu grünen Tee. Susanne fiel sofort auf, dass an den Nachbartischchen der Kaffee in Meissner Porzellan gereicht wurde und unser bestellter Tee in nicht weniger edler japanischer Keramik. Vielleicht ist da ja ein Herstellerstempel am Boden und so goss ich den restlichen Tee in ein Glas und drehte die Tasse um. Dies brachte mir zum Einen, einen Rüffel meiner Frau ein und zum Anderen das Gelächter des Personals. Sofort wurde der Oberkellner informiert und der präsentierte uns nun die gesamte Kollektion des Porzellans des Hauses und baute die an unserem Tischchen auf. Edelstes aus Kyoto mit Kirschblüten Motiv und ebenso Meissner Sake Karaffen ‚Made in Germany’. Toll und kaum fassbar. Als wir nach einem leckeren Dessert und einem Digestiv gingen hatten wir auch noch die Adresse des Lieferanten in der Tasche und die Chefin verabschiedete uns persönlich. Mein Gott was für ein Erlebnis und für den Anlass gerade mal Angemessen.

 

Sayonara

 

Jack san

 

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31. März 2009 2 31 /03 /März /2009 14:34
Konnichi wa,

wir lagen im von der Trockenheit des Winters immer noch strohigen Gras des Shinjuku Gyoen Parks im Gras und genossen die wärmenden Strahlen der Frühlingssonne. Welch ein Genuss. Um uns herum liefen überall spielende Kinder herum und zerrten der eine einen Miniatur Klappstuhl herum und ein Anderer einfach sein kleineres Brüderchen.Neben uns liess sich eine nette brasilianische Familie nieder und begann ein mickeriges, vielleicht 1m breites Zelt als Sonnenschutz für die Kinder aufzubauen. Noch nicht ganz fertig zusammengebastelt konnten sie dann gleich wieder abbauen, da der sehr freundliche Parkaufseher ihnen gebot dies zu tun. Alle Verhandlungen erwiesen sich als Zwecklos, da in der Nutzungsordnung des Parkes dies verboten ist. Ebenso wie alle Arten von Spielen und auch Alkohol und offenes Feuer. Rauchen darf man nur in ausgewiesenen Bereichen.
Wir liessen es uns gut gehen und betrachteten die teils schneeweissen, zarten Blütenblättchen der Kirschbäume, die es hier zu tausenden gibt. Tatsächlich entdeckten wir auch rosarote Blüten an einem weiss blühenden Baum!? Ich hatte uns Gemüsestrudel gebacken und noch Richard, einen Deutsch-Amerikaner eingeladen und so entwickelte sich ein angeregtes Gespräch – leider auch über die Wirtschaftskrise. Seine Firma arbeitet als Getriebelieferant für Nissan und bei denen bricht der Absatz um bis zu 50% ein. Das ist kein Spass für alle Beteiligten.
Am Samstag fuhren wir von langer Hand geplant nach Yokohama und besuchten das dortige Chinatown und meine Gattin lud mich in den einzigen ‚Biergarten’ weit und breit ein. Wir ergatterten einen der sechs Sitzplätze und liessen uns das angefrorene Tsing Tao Bier schmecken. Die Sonnenstrahlen quälten sich durch die Häuserschluchten und wärmten uns in dem noch ganz schön kalten März Ende. Zum Geburtstag bekam ich von Susanne Karten für das K1 Schwergewichtsfinale im K1-Boxen. Dabei tragen die Kämpfer wie bei uns Boxhandschuhe – aber keine Turnschuhe und dürfen zusätzlich mit den Füssen und Knien zuschlagen. Ganz schön gefährlich und aber gerade deshalb auch besonders Interessant. Welch ein Hochgefühl einen Sammy Schilt, den 3- fachen Weltmeister live erleben zu dürfen und nicht nur von Deutschland aus in der Glotze. Wir waren begeistert. Die Kämpfe waren zwar nicht alle hochkarätig, aber es gefiel uns sehr. Welch ein Hallo als der japanische Kämpfer auch noch den goldenen Gürtel nach Verlängerung umgelegt bekam.
Überraschenderweise gab es nicht nur Miezen, die die Rundentafeln gezeigt haben sondern auch weibliche Juroren. Hätte ich nicht gedacht. Nachdem diese Vorstellung bis 21:30 Uhr dauerte wählten wir den Shinkansen zur Tokyo Station und rasten mit dem Hochgeschwindigkeitszug in ein Paar Minuten die ca. 60km nach Hause. Kurz nach 21:00 Uhr stellen die Busse in dieser Weltstadt den Betrieb ein und so düsten wir mit dem Taxi vom Hauptbahnhof Heim und liessen den Abend bei einem Asahi Weissbier ausklingen. Welch ereignisreiches Wochenende wir wieder hinter uns hatten und wir genossen jede Minute in vollen Zügen.

Sayonara Jack san

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26. März 2009 4 26 /03 /März /2009 02:56

Konnichi wa,

 

bei einem Einkaufbummel in einem japanischen Spielwarenladen sind wir unter Anderem auf folgende Kuriosität gestossen: Pekoppa die Pflanze, die auf Sprache reagiert !

Schaut Euch das hier mal an:





In der Werbung von Sega Toys, dem Hersteller dieser Innovation wird sogar davon gesprochen, dass diese Plastik Pflanze auf die Gefühle des Sprechenden reagiert. So ein Teil kann wirklich nur hier in Japan Erfolg haben bzw. wurde es ja auch hier Entwickelt.Ein japanischer Professor hatte eine Studie veröffentlicht wie Pflanzen auf Sprache reagieren und dies wurde dann zum Anlass genommen die Roboter Pflanze zu bauen. Die Verkaufszahlen steigen trotz Wirtschaftskrise und haben aktuell bereits die 30.000 Stück Marke überschritten.

Wie Einsam und verzweifelt muss man wohl sein um sich für 2310 Yen so ein kleines, unscheinbares Pflänzchen zu kaufen um einen Ansprechpartner zu haben, der einen versteht.

Nebenan stand die Topfpflanze ‚Flower Rock 2.0’ – dieses schon stattliche Exemplar der Gattung Roboter Blume kann da schon mehr. Im Rhythmus der Musik tanzt sie mit ihrer coolen Sonnenbrille im Blütenkopf und man kann sogar den iPod anschliessen und dann folgt sie seinem Beat.  Natürlich mit eigenem, eingebauten Lautsprecher und über Knöpfchen bedienbar. Nur eines sollten die Eigner dieser Innovation bitte nicht vergessen: Bitte nicht giessen! Denn wasserdicht sind Beide neu aufgesetzten Pflänzchen leider nicht…….

 

Sayonara

 

Jack san

 

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23. März 2009 1 23 /03 /März /2009 07:20

Konnichi wa,

 

neben uns stand eine typische Japanerin. Zart, schlank, vielleicht 1,60 cm gross und höchstens 45 kg schwer. In der einen Hand den Kinderwagen und an der anderen Hand ihren ca. 4 jährigen Sohn. Wir standen nebeneinander am Strassenrand direkt vor unserem Haus – oder soll ich besser Wolkenkratzer sagen und erwarteten den ersten Läufer des diesjährigen Tokyo Marathons. Der Himmel über uns verdunkelte sich immer mehr und gut, dass wir vorrausschauender Weise die Windjacken angezogen hatten. Gerade meinte ich in der Ferne den Führenden gesehen zu haben als ich instinktiv zugriff. Eine orkanartige Böe hatte die Frau erfasst und umgeworfen und ich konnte sie gerade noch auffangen. Susanne griff nach dem Kinderwagen und so konnte Schlimmeres verhindert werden.

Für die Läufer war das freilich eine Katastrophe. Derartig massiver Gegenwind liess den gerade die Harumi-bashi Brücke herunter rollenden Rollstuhl Teilnehmer nahezu stehen bleiben und mit verzerrtem Gesicht versuchte er in seinen Liegewagen geduckt verzweifelt wieder Fahrt aufzunehmen. Er tat mir richtig Leid.

Kurz darauf bog der Kenianer mit der Nummer 4 auf die Brücke ein und hatte nun als Erster nur noch 7 km vor sich  bis zum rettenden Ziel. Doch dieser Ausnahme Läufer joggte förmlich an uns vorbei und liess einen die fast übermenschliche Anstrengung kaum spüren. In 2 Stunden 10 erreichte er trotz diesen widrigen Bedingungen das Ziel. Die hier in Japan berühmte Yuki, die letztes Olympia alle mit ihrer Leistung enttäuscht hatte quälte sich nach einem Sturz mit blutendem Schienbein ins Ziel und bot meiner Meinung nach mit Ihrem Auftritt kein schönes Bild für den Sport. Wenn die Qual so gross ist sollte man vielleicht auch als Volksheld die Schuhe an den Nagel hängen. Die Japaner feierten sie dennoch als hätte sie einen Krieg alleine gewonnen. Für sich hat sie das wohl auch getan.

Mit einigem Abstand kamen nun weitere Rollstuhlathleten und die Verfolger. Enorm wie unterschiedlich die Läufer in ihrer Verfassung sind. Alles top Athleten und Weltklasse – aber bei einem meint man er ist kurz vor dem kollabieren und sein  gleich schnell laufender Kontrahent sieht aus als würde er sich gerade warm laufen. Komisch irgendwie.

Ayumi war wieder eine gute Bürgerin und war unter den tausenden freiwilligen Helfern und die waren bei 35000 Teilnehmern auch wirklich nötig. Alles toll organisiert und an allen Ecken wurden die Teilnehmer angefeuert und die Zuschauer mit klasse Aufführungen unterhalten. Wir waren wieder einmal tief beeindruckt wie die Japaner so eine riesige Veranstaltung organisieren und mit welcher Begeisterung alle dabei sind. Und wir mitten drin.

 

Sayonara

 

Jack san

 

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23. März 2009 1 23 /03 /März /2009 01:58

Konnichi wa,

 

in Deutschland werde ich komischerweise immer wieder mit den gleichen Fragen konfrontiert und ich möchte einige hier beantworten. In der Vorbereitungsphase unseres Abenteuers beschäftigten mich  all diesen Unwahrheiten ebenfalls. Es ist kaum zu glauben welch verzerrtes Bild in den Medien wie auch in der teils total veralteten Literatur dargestellt wird. Hier aus meiner Sicht Wahres und Falsches:

 

Wahr: 5 Tage genommener Urlaub – geplant im Minutentakt

Falsch: Japaner vertragen keine Milch – Milch gibt’s in jedem Supermarkt

Wahr: Emotionen werden nicht gezeigt – sie verziehen keine Miene

Falsch: In Tokio geht mit dem Radl nix - man kann sehr wohl Radl fahren – wenn auch eigentlich auf dem Gehweg

Wahr: Top Gesundheitsvorsorge – bei 10% Selbstbeteiligung

Falsch: Tokio ist eine pulsierende Metropole am Nerv der Zeit – es geht alles viel langsamer

Wahr: Sensationell frisches Essen – aber oftmals roh

Falsch: Es gibt keinen Käse – jeder Supermarkt  verkauft diesen

Wahr: wenig Englisch sprechende Menschen – aber wie bei uns die Jugend kanns

Falsch: Luftverschmutzung – die Luft ist super rein – alles Hightech gereinigt

Wahr: Orientierung ist schwierig – aber an jeder Ecke gibt es zweisprachige Pläne

Falsch: Verkehrschaos – alles sehr diszipliniert, nur jede Ampel ist 3 min. rot

Wahr: Tempolimit – Innerorts 40km/h, Landstrasse 60km/h, Autobahn 80km/h

Falsch: Bus fahren kann ein Ausländer nicht – wir können!

Wahr: 35 Millionen Metropolregion grau in grau und kein Ende in Sicht

Falsch: Japaner essen Hunde – das sind die Koreaner!!!!!

Wahr: Teuer – ja es ist unverschämt teuer! Aber Meeresgetier nicht !

Falsch: die Engländer stehen an – nein es sind die Japaner. Alle in Reih und Glied

Wahr: Regeln, Regeln, Regeln, Regeln, Regeln für wirklich alles……

Falsch: Chaos in der U-Bahn – alles TOP! Es gibt nur einen Bahnhof wo die Leute reingequetscht werden

Wahr: Die Gruppe geht immer vor das Individuum

Falsch: Effektivität – die brauchen 16 Std. für das was wir in 6 erledigt haben

Wahr: Nur die grossen Hauptstrassen haben Namen – das erschwert die Orientierung sehr

Falsch: Man kann nix lesen – U-Bahn und Verkehrsschilder alles auch in Englisch

Wahr: Sicherste Grossstadt der Welt – aber auch höchste Suizid Rate

Falsch: Die essen nur Fisch – alles was die Natur bietet wird leckerst zubereitet und verzehrt

Wahr: Die fotografieren immer und alles – und alle das gleiche Motiv

Falsch: Die Asiaten sind unreinlich – die Japaner jedenfalls sind sehr hygienisch

Wahr: Ordnungswahn – wenn auch oft die Radl rostig und ungepflegt sind

Falsch: viele Kinder – die Familien haben wie bei uns so 1,2 Kinder

Wahr: Es gibt als offizielle Todesursache: Tod durch Überarbeitung

Falsch: man wird tot getrampelt -  nur am Shinjuku Bahnhof – dem grössten der Welt

Wahr: gut angezogene Menschen – viele Herren im Anzug – die Damen im Gucci Outfit

Falsch: Porno Animes liegen rum – wir haben noch nie welche gesehen

Wahr: Alles ist super sauber – man darf nicht mal auf der Strasse rauchen!

Falsch: Man wird nie zu Hause eingeladen – wir schon

Wahr: Jeder 2. trägt ein Louis Vuitton Täschchen – Männchen wie Weibchen

Falsch: Japaner essen keine Wurst – sie lieben Würstchen und überall werden sie verkauft

Wahr: Viele fahren zum gleichen Zeitpunkt zum selben Ort in Urlaub – Stau und alles überlaufen

Falsch: Japan ist ein Motorrad Land – nur Roller - und Biker werden schief angeschaut

Wahr: Die Bike - Zulassungen im Land gehen dramatisch zurück

Falsch: Die trinken nur Tee – beim richtigen Anlass saufen sie ganz schön – Bier wie Sake

Wahr: Sie sind total freundlich und hilfsbereit

Falsch: alle sind klein und dürr – immer mehr Grosse und Dicke gibt es

Wahr: Sie lieben Elektronik und füttern Roboter Dinos

 

Ich hoffe diese Liste trägt dazu bei Euer Bild der Japaner etwas zurecht zu rücken.

 

Sayonara

 

Jack san

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