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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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30. August 2010 1 30 /08 /August /2010 20:56

Konnichi wa,

 

gleich ums Eck rum haben wir unseren schmucken Haustempel, der an der ehemaligen Anlegestelle der Fähre gelegen ist. Seit zwei Brücken unsere Insel im Sumida River mit der Stadt verbinden wird der kleine Sackhafen nur noch von einigen wenigen Fischern genutzt und dient eher den betagten Malern Tokyos als Kulisse. Wir erfreuen uns täglich dieses Anblicks der Väter und Söhne, die dort die Angel auswerfen und so mancher Rentner steht da jeden Tag und versucht sein Glück. Ich bin mir nicht so sicher ob ich den Fisch auch essen würde. Augenscheinlich ist das Wasser sauber - jedoch mitten in der Stadt - naja wer weiss.

Rund um besagten Tempel fand kürzlich das Sommerfest statt, mit vielen Fressbuden, ein Paar Schiessständen und natürlich Bier und Sake  in rauhen Mengen. Der Hausschrein wurde im Tempelhof aufgebaut und Tag und Nacht bewacht. Dies erinnerte mich an unsere bayerische Tradition mit den Maibäumen, die ja von den Burschen vor dem Aufstellen bewacht werden. Am Samstag wurden wir dann vom hellen Klang der Glocken in den Tempel gerufen und uns bot sich folgendes:

 

 

Am Sonntag war dann der Hauptevent, an dem der Shrine von vielen mehr oder weniger vom Sake und Biergenuss im siebten Himmel schwebenden, durch die Strassen getragen wurde. Die rhytmischen auf und ab Bewegungen mit ihrem Singsang schienen sie in eine Art Trance zu versetzen. Die Anstrengung stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Der prachtvoll geschmückte Shrine ist nun auch nicht gerade leicht mit seinen Gold Verzierungen und Schnitzereien.

Für uns ein echtes Highlight und eine Gelegenheit die Nachbarn zu treffen.

Sonntag Abend war dann alles vorbei und es kehrte wieder Ruhe ein auf unserer kleinen Insel  im Fluss. Na dann bis zum nächsten Jahr.

 

Sayonara

 

Jack san

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