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  • : Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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15. Januar 2011 6 15 /01 /Januar /2011 01:57

Konnichi wa,

 

Wer diesen Namen hört denkt unweigerlich an den berühmten Film 'Die Sieben Samurai'.

 

 

Wir, total auf die Nahrungsaufnahme fixiert, denken eher an die Restaurants die der Filmemacher hier in Tokio unterhält. Zu Weihnachten schenkten wir uns einen Besuch in dessen Teppanyaki Restaurant in Tsukiji. In einer winzigen Nebenstrasse gelegen fällt das einzige alte Holzhaus sofort ins Auge.

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Sehr traditionell, in dunklem Holz, präsentiert sich der 1927 nach dem grossen Beben gebaute kulinarische Tempel. Innen fiel mir auf, dass der vordere Bereich im westlichen Stil gehalten ist. Oben alter Stuck und Lampen aus den 30igern. Witzig und schmerzfrei. Aber gut integriert und der Counter verbindet Beides.

Das Weihnachtsmenü wurde mir bereits bei der Reservierung in Englisch erläutert und sogar der Küchenchef kam persönlich und half mit ein Paar Worten Englisch mit aus.

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Vor der Türe empfing uns an Hl.Abend ein schön geschmückter Weihnachtsbaum. Das war's dann aber mit christlichem Brauchtum. Im kleinen und dunklem Foyer sticht einem sofort das Plakat des Films, mit seinen wild reitenden Samurai ins Auge. Im Erdgeschoss nahmen wir am Counter direkt am blitzblankem Herd platz und der Chef kochte für uns Beide persönlich. Natürlich waren wir an diesem Abend die einzigen Ausländer und jede noch so kleine Bewegung wurde von den Anderen Gästen genauestens beobachtet. Wir hatte mehr Spass dabei der Kochkunst unseres Meisters des Teppanyaki zuzusehen. Nach einem prickelndem Apero kam eine fischige Kleinigkeit aus der Küche und sollte ein Start in ein kulinarisches Highlight werden.

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Eine mit gegrillten Meerestierchen zubereitete Bouillabaisse war uns neu. Sehr lecker! Der Duft der frisch zubereiteten Knoblauch Chips liess uns das Wasser im Munde zerfliessen

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Die gegrillte Gänseleber wurde leider mit der mächtigen Gorgonzola-und Balsamicososse erschlagen. Wobei jedes Einzelne für sich die Offenbarung war. Frischester Fisch auf den Punkt gegart sollte folgen. Das mit Champagner aufgefüllte Beeren Sorbet – perfekt.

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Und dann kam die Spezialität des Hauses – das Rindfleisch. Zart marmoriert und für europäischen Geschmack zu fett. Aber der Chef schnitt alles Fett weg, würfelte es und liess es am Herd aus um es als Bratfett zu verwenden. Unter der Cloche sollte es nach kurzem Anbraten auf einem Gitterrost gelagert bis zum gewünschten Garpunkt ziehen. Medium – war noch nie so zart. Das Fleisch schmolz auf der Zunge. Nein - beissen war nicht nötig!

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Soba Nudelsuppe und Knoblauchreis mit einem crossen Reiskeks garniert sollten die warmen Speisen krönen und den Magen schliessen. Für das Dessert war kaum noch Platz.....

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Als Dessert erwartete uns dann ein süsser Weihnachtsmann umgeben von Schokokuchen und beeriger Mousse. Und ein dazu servierter Shochu sollte das Mahl vollenden.

Natürlich bot sich das überaus freundliche Service Personal an uns zu fotografieren und sogar 'unser' Koch wollte mit auf's Bild.

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Na so hatten wir  frohe Weihnachten – und wir wollen alle 3 Anderen Restaurants Kurosawas auch noch besuchen. Nicht nur ein genialer Regisseur sondern auch einer der es versteht die Küche in Szene zu setzen.

 

Sayonara

 

Jack san

 

Hier der Link zur Homepage:

 

http://www.9638.net/eng/Teppanyaki/index.html

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