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  • : Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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Tokyo Metro Plan

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30. Juli 2009 4 30 /07 /Juli /2009 03:13

Konnichi wa,

 

eigentlich sollte die Regenzeit bereits vorbei sein. Letzte Woche fing es aber noch mal so richtig zu schütten an und die Folgen sollten wir bei unserem Ausflug zum Fuji, dem heiligen Berg der Japaner noch erleben.

Simon auch ein Tokyo Rider hatte mich eingeladen zu einer kleinen Tour um den Fuji herum. Ich startete am Sonntagnachmittag in Tokyo bei strahlendem Sonnenschein, den wir die letzten 8 Tage vermissten. Noch schnell tanken und die Luft korrigieren und ab auf den Expressway. Nachdem ich alleine unterwegs war konnte ich auch die nächste Auffahrt nehmen, da man ja mit Sozius die Stadtautobahn nicht benutzen darf- zu gefährlich!?!


Nach ca. 100 km verliess ich die Autobahn leider und doch zum Glück 1 Ausfahrt zu spät und musste so über den Pass. Vor mir ein Nissan Z Sportwagen, der offensichtlich die Strecke nicht zum ersten Mal gefahren ist und hinter mir 2 Mofarocker auf ihren höllisch lauten und schrillen 2-Taktern. Durch die Tunnelstücke war sogar mir der Lärm der die Auspufftöpfe verliess zu gross. Aber Spass hatten wir allemal, den uns die gut ausgebaute äusserst Kurvenreiche Passagen enthaltende Gebirgsstrasse bereitete. Schneller als die Polizei erlaubt……

Mein Zeitplan und das beknackte Navi, das diese Kategorie Strassen gar nicht anzeigte drängten mich zur Eile um nicht in die Nacht zu kommen. Doch dann bog ich nochmals um eine Ecke und ich bekam in der Abendsonne diesen überwältigenden Blick auf den Berg aller Berge. Jetzt im Sommer ohne weisses Häubchen und trotzdem Atemberaubend.

Kontrastprogramm ein Paar Meter weiter. Innerhalb von Minuten zog es zu und ich war gezwungen die Regenkombi überzustreifen und es war furchtbar nebelig. Die hereinbrechende Dunkelheit machte das Navigieren nicht einfacher in diesen Bedingungen und so musste ich Simon anrufen und um Hilfe bitten mich abzuholen. Nie und nimmer hätte ich in dieser verlassenen Berggegend das Haus gefunden. Aufgegeben hatte ich als ich einem steilen Strässchen das 2. Mal folgte, das 2m breit und nicht mehr geteert war und im Wald endete. Sicht gleich null.

 

Simon und ich fuhren dann noch in die Stadt zum Abendessen in einem gemütlichen ‚California Inn’ und es gab mal wieder nicht asiatische Küche. Lecker und eine Abwechslung. Das Gepäck liess ich auf dem Mopped – klauen tut hier eh keiner!

 

Nach einer unruhigen Nacht über der Garage, im tollen typisch japanisch mit Tatamimatten eingerichteten Musikzimmer von Simon (er spielt Tuba im Orchester) ging’s früh los in die japanischen Berge. Kleinste Strässelchen, die sich den Weg hinauf schlängelten in schwindelerregende Höhen und ich voraus. Die Supermoto in ihrem Terrain. Das rot geschriebene Schild: Strasse wegen Erdrutsch gesperrt, hatte ich natürlich ignoriert und lesen konnte ich es ja eh nicht und so hatte ich Glück, dass noch Kayomi – unsere weibliche Begleiterin mit ihrer sauschnellen Honda dabei war und einfach stoppte. Ein Stück weiter oben gab es schlicht und einfach keine Strasse mehr. Der anhaltende Regen der letzten Tage war für den Hang zuviel.

So drehten wir um und halfen noch Kayomi mit ihren kurzen Beinchen am Berg zu wenden. Wir wichen auf etwas grössere Strassen aus, doch das schlechte Wetter sollte uns einholen. Noch ein von Simons japanischer Frau frisch gekochter Lunch, den sie eingepacht hatte und das direkt am idyllischen See und dann trennten sich unsere Wege.

Simon und Kayomi ab im Regenkombi in die Suppe am Fuji und ich war mutig, zog das Zeug aus und hatte bis nach Hause Glück. Trocken und mit Fliegen im grinsenden Gesicht kam ich am Montagabend wieder nach Hause.

 

Sayonara

 

Jack san

 

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’

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