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  • : Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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Tokyo Metro Plan

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29. Juni 2009 1 29 /06 /Juni /2009 12:21

Konnichi wa,

 

zuerst versuchte ich es erfolglos per Internet. Dann fassten wir uns ein Herz und gingen in das Reisebüro hier um die Ecke in unserem Shopping Center LaLa Port. Zuerst konnte uns wiedermal niemand verstehen – aber mit etwas Geduld und Hartnäckigkeit schafften wir es doch eine Beraterin zu finden, die sich die Mühe mit uns machen wollte. Sie konnte zumindest ein Paar Brocken Englisch und war clever genug ein Übersetzungsprogramm zu nutzen.

Nach ich glaube knappen 3 Stunden verliessen wir mit unseren Reiseunterlagen den Laden und waren echt happy. 4 Tage Amanohashidate was nicht weniger als Brücke des Himmels bedeutet sollten es sein.


Zuerst mit dem Hochgeschwindigkeitszug mit 250 km/h in nur 2,5 Std.  die 500 km nach Kyoto und anschliessend 2,5 Std. mit dem japanischen Interregio hoch an die Westküste. Unser gebuchtes Ryokan Hotel erreichten wir per Pedes in 3 Minuten vom Bahnhof und waren höchst erfreut direkt am Wasser eine Unterkunft gefunden zu haben.

Eine Art von halb Süsswasser, halb Salzwasser durchströmten Kanal der die idyllische Bucht mit dem offenen Meer verbindet. Die natürliche aus Sanddünen bestehende himmlische Brücke verbindet bis auf wenige Meter die Bucht und ist mit schatten spendenden Zedern bewaldet.  Für die restlichen Meter haben geniale japanische Ingenieure eine sehr hübsche mit rotem Geländer und leichtem Schwung designte, drehbare Brücke geschaffen, die alleine schon ein Highlight wäre.



Über diese ist man dann dem Himmel bereits sehr nahe und kann in einer knappen Stunde diesen herrlichen Weg mit dem Rauschen des Meeres in Stereo zurück legen.

Diese Ruhe wird immer wieder vom grollen der Volvo Penta V8 Motoren, der Tomcat genannten Hochgeschwindigkeitsboote unterbrochen. Manchen wird das stören, mich jedoch nicht und mir läuft jedes Mal ein Schauer den Rücken hinab wenn ich den dumpfen V8 Sound höre.

Die Japaner stört jedwede Art von Lärm eh nicht.

Das Wetter war uns hold und so fuhren wir den einen Tag auf die Aussichtsplatformen, mit einem Vergnügungspark in schwindelerregende Höhen hinauf und lachten wie wir die Besucher beobachteten wie sie kopfüber versuchten dem Himmel näher zu kommen. Zum schiessen sieht das aus und wir hatten es auch versucht. Geholfen hat es nicht……

Am Abend gab es wieder feinstes aus der japanischen Küche auf unserem Zimmer serviert und einen Abend wurden wir spontan vom Chef des Ladens der sich direkt unter der traumhaften Brücke befindet zum Grillen eingeladen. Ein Bier brachten wir noch runter, nachdem wir zuvor ich glaube 7 Gänge in einem tollen japanischen Restaurant verspeist hatten.

Wieder eine nette Erfahrung!

 


Die Canon Kamera mit seinem Zoom Objektiv erlaubte es auch vom Zimmer aus die Fischer und die Vögel abzulichten und bei unserem Ausflug mit dem öffentlichen Bus zu dem sehenswerten Fischerdorf Ine flogen die Seemöwen direkt in die Linse. Die rüde Art die Fische nach dem Fangen nicht zu töten, sondern mit einem Haken durchs Maul zum Frisch halten wieder schwimmen zu lassen gefiel mir nicht so. O.k. der nächste Kühlschrank ist weit – trotzdem.

Nachdem wir alles zu Fuss erkundet hatten mieteten wir uns noch ein Fahrrad und umrundeten die gesamte Bucht auf einem einsamen wohl nur für Ausländer gebauten Radlweg. Kein einziger Japaner – die sassen lieber im Rennboot oder im Schatten oder gar in der Klimaanlage, bei diesen herrlichen Temperaturen um die 30°C, die eher zum Baden eingeladen hätten, wenn nicht die Quallen und der ganze Algenkram dies verhindert hätten.  

Bei strömendem Regen kamen wir wieder in Tokyo an und wir genossen die feuchte Wärme – wer hätte das gedacht.

 

Sayonara

 

Jack san

 

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’  und ‚Amanohashidate’

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