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  • : Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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Tokyo Metro Plan

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19. Mai 2009 2 19 /05 /Mai /2009 12:16

Konnichi wa,

 

mein Sprachgebrauch bezeichnet mittlerweile Tokyo als Heimat. Ganz automatisch und selbstverständlich sagte ich: Ich freue mich jetzt schon wieder darauf in die Heimat zurück zu fliegen. So ändern sich die Zeiten. In der alten Heimat fiel mir doch so einiges auf.

Der ICE ist fast so schnell wie der Shinkansen - nur nicht so pünktlich. Er hält auch nicht exakt am auf dem Boden gekennzeichneten Einstiegspunkt. Durch Vandalen verkratzte Scheiben oder gar Graffiti kennen die JR (Japanese Railways) Betreiber noch nicht. Einmal wurde ein weisser Hochgeschwindigkeitszug gesprayt und daraufhin liessen sie den kompletten Zug ausfallen und er wurde sofort neu lackiert. Der Skandal wurde auf Seite 1 der Tagespresse voller Empörung breitgetreten.

In Japan bin ich daran gewöhnt an jeder 2. Ecke und an jeder U-Bahnhaltestelle eine saubere Toilette vorzufinden. Nicht so in Deutschland. Wenn es überhaupt eine öffentliche Bedürfnisanstalt gibt, dann ist diese total dreckig und es überkommt einen sofort der Fluchtreflex - wenn man nicht noch müsste. Am Pasinger Bahnhof wurde die Katastrophe gerade renoviert und hoffentlich hat jeder 80 Cent dabei um das installierte Drehkreuz zu überwinden. Drinnen ist dann aber alles Top. 50 Cent wären es mir Wert. 80 sind definitiv abzocke.

Sehr angenehm empfinde ich immer die Labyrinth Eingänge der fernöstlichen Örtchen. Nach dem Waschen der Hände muss man nicht mehr die ätzende Türklinke anfassen. Wasserhahn, Seifenspender und Handtrockner sind natürlich Infrarot gesteuert und funktionieren automatisch - ebenso wie meist die Klospülung. Sehr angenehm.

Geduld - ist nicht die Stärke der Deutschen. An der Kasse steht man an und bei der kleinsten Verzögerung plärrt einer von hinten los ob denn gleich eine 2. Kasse aufmachen würde. Bei einer Dame vor mir, in der wie immer falschen Schlange ging die EC Karte nicht und tatsächlich blökten diese unhöflichen, ungehobelten Ungeduldigen nach vorne, dass es unmöglich ist mit einer nicht gedeckten Karte den Versuch zu wagen zu bezahlen. Peinlich und völlig unnötig. Schneller geht es trotz Ungeduld nicht. Ich habe bereits dazu gelernt.

Stressfreies Autofahren geht in D gar nicht. Es wird gedrängelt und geschnitten, gemeckert und gewettert was das Zeug hält. Das braucht niemand und in Japan geht es auch mit Rücksicht gut voran - wenngleich um einiges Langsamer. Eben wie alles in Asien langsamer geht wie im hektischen Deutschland. Aber wir Deutschen haben dann ja noch 30 Tage Urlaub und ich glaube es sind unfassbare 16 Feiertage frei und bezahlt um uns von alle Dem wieder zu erholen. . . . Hier unvorstellbar! Deutschland ist eine Freizeitgesellschaft, die es sich aber auch hart verdient.

 

Sayonara

 

Jack san

 

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’

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Kommentare

Helene 05/20/2009 09:20

Lieber Jack san

Ohne Worte - außer: Deutschland halt.

Herzlichst
Helene