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  • : Abenteuer Tokyo
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  • : Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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Tokyo Metro Plan

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23. Dezember 2008 2 23 /12 /Dezember /2008 02:55

Konnichi wa,

 

wir lagen bei unglaublichen 19°C und strahlendem Sonnenschein im Shinjuku Gyoen National Garden. Der doch frische und böige Wind spielte mit den grossen Blättern und manchmal überrollte uns eine richtige Blätterwelle. Wir hatten die Blätter überall – in den Schuhen, in den Haaren, in der Zeitschrift die wir gerade lasen und auf unseren Bentoboxen. Diese hatten wir für unser Picknick im Park noch schnell beim örtlichen Supermarkt ausgesucht. Toll am Sonntag Morgen einkaufen zu können und das in einer Auswahl und Frische die wirklich erstaunt. Die im Markt zubereiteten Speisen zum Mitnehmen werden nett präsentiert und es gibt alles als kleines Menü abgestimmt eben in diesen Einweg Bentoboxen incl. Stäbchen dazu. Der Verpackungswahn kennt sowieso keine Grenzen und so wird das Plastik nochmals in ein Tütchen und dann noch in eine weitere Tragetasche gepackt, dass auch ja nix auslaufen kann.  Wir genossen es vom warmen Wind durchgepustet zu werden, den spielenden Kindern um uns herum zu zusehen und fürs leibliche Wohl war auch bestens gesorgt.
Neben uns traf sich wohl die örtliche Volkshochschule zum Malkurs und sie pinselten oder zeichneten die einmaligen japanischen Kirschbäume ohne Blätter vor der Skyline Tokios ab. Ein komisches Bild für mich – hier der perfekte Garten und dahinter diese Glas und Betonwüste. Aber den Malern gefiel es. Ein Paar Meter weiter beobachteten wir einen Profi Fotograph mit 2 Schülerinnen, die für ein Bild mehrere Stunden alles eingerichtet und immer wieder Lichteinfall messend abgewogen hatten ob nun wohl der richtige Zeitpunkt für den alles entscheidenden Druck auf den Auslöser sei.

Sobald die Sonne hinter den Bäumen verschwand wurde es zu ungemütlich und wir machten uns auf den Heimweg. Es wurde sehr schnell dunkel und so sahen wir überall die blinkenden LED Weihnachtsbäume, illuminierte Gebäude oder auch von vielen glitzernden Lämpchen erstrahlenden Bäume. Ja es ist Weihnachten – ein bisschen wenigstens.

Am Vorabend besuchten wir im Tokyo International Forum die ‚Magic Flute’ also die Zauberflöte in einer afrikanischen Inszenierung. Alles schwarze Sänger und Musiker und sehr locker. Das Orchester bestand ausschliesslich aus Xylophonen und Blechtrommeln. Teils mir zu laute eben blecherne Trommelwirbel aber insgesamt ein gelungener Versuch die Beiden Kulturen zu mixen. Auch wenn so mancher Ton nicht perfekt war hatten wir einen super Abend und in der Pause gab es für uns ein Gläschen Champus – so wie sich das gehört. Die Japaner holten hier ihre Bentoboxen heraus und den mitgebrachten Saft aus dem Tetrapack und am Verkaufstand mussten wir so nichtmal anstehen.

Das Shin Manounuchi Building ist gut zu Fuss erreichbar und den Abend liessen wir im 7. Stock in einer tollen Bar und einem Glässchen japanischem Rotwein und ein Paar Häppchen dazu ausklingen.


Wieder unten angekommen kam doch glatt der Weihnachtsmann an uns vorbei – aber im modernen Hightech Land Japan natürlich nicht mit dem Rentierschlitten – sondern im Hybrid Dreirad mit Glitter, LED und selbstverständlich Stromlinienförmig. Und so hoffen wir, dass er auch zu Euch allen findet und seine schwere Last ablädt.

 

Wir wünschen Euch allen Merii kurisumasu !!!!!

 

 

Neue Bilder gibt es unter ‚Aktuell’ und ‚December’




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Kommentare

Helene 12/27/2008 18:58

Hey was kann ich anderes sagen außer: "Ich beneide dich!"
Herzlichst
Helene