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  • : Unser Abenteuer mehrere Jahre nach Japan zu gehen und alles hinter uns zu lassen.
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  • Jack: Koch, Kfz-Meister, Deutschlehrer,  Zweirad-Verrückt, Gourmet
/////Susanne: Financial Controller, Erbsenzähler, Leseratte, Diamonds are her best friend, Gourmet
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16. Juli 2008 3 16 /07 /Juli /2008 18:33
Konnichi wa,

am Abend waren wir noch beim Spanier und genossen leckere Vorspeisen und eine super Paella. Susanne trank ein Gläschen Weisswein und ich 3 kleine Bier. Daheim angekommen fiel Susanne direkt ins Bett und ich checkte nochmals die email und machte ein 6 Pack auf. So verbrachte ich den restlichen Abend am Balkon und ging irgendwann schlafen. Um halb 8 Uhr klingelte der Wecker und Susanne rief noch kurz vom Büro aus an um sich zu verabschieden. Ganz cool machte ich noch mals den Computer an um ein Paar Bilder auf den Memory-Stick zu laden. Noch ein schneller Kaffee , denn mit dem Bus um 9.00 Uhr wollte ich fahren. Die Koffer waren bereits gepackt und los. 2 Std.  zum Flughafen sollten doch wohl reichen!
Der Bus kam auch nach 2 min. pünktlich und brachte mich zum Bahnhof. Dort kaufte ich mir am Schalter ein Ticket für den Rapid Train und liess mir den Weg zum Bahnsteig genauestens erklären . 1 Std. Fahrzeit waren geplant. Leider hätte ich noch fast eine halbe Std. warten müssen. Doch auf der Anzeige wurde gerade ein Zug angezeigt: Rapid Train Narita Airport. Nichts hasse ich mehr als warten und so stieg ich gleich in diesen Zug. Was ich nicht wusste, dass die Fahrzeit bei dieser Art Rapid doppelt so lange ist wie beim Gebuchten. Die Zeit raste - der Zug nicht. Meine Hände wurden feucht und ich immer blasser. Nervös tippelte ich im Zug umher. Aber keine Chance zu entrinnen. In 45 min. würde der Flug ohne mich gehen! 35 min. vor Abflug erreichte ich erst Narita. Den Koffer unter den Arm und ab durch die vor mir hertaumelnden Japaner. Kurz den Pass hergezeigt und weiter Richtung Check in. Der Lufthansa Schalter war schon zu. Also nicht schüchtern: Ich muss noch auf den Flieger nach München! Entschuldigung ich bin zu spät - ich war im falschen Zug!
Was dann die Lufthansa und die Japaner veranstaltet haben hat mich echt umgehauen. Per Funk wurden alle verständigt, gleichzeitig der Check in gemacht. 3 Ladies sind mit mir durch den Flughafen gerannt und irgendwer hatte meinen Koffer. Durch die Personal Schleuse musste ich beim Durchleuchten nicht anstehen und weiter Richtung Passkontrolle. Kurzer check und weiter zum Flieger.
Doch dann: In Ihrem Koffer befinden sich explosive Stoffe!!!!! Bitte öffnen sie sofort den Koffer.
Fast schon paralysiert machte ich das wie befohlen. Und tatsächlich vergass ich, dass in einem der Mitbringsel ein Feuerzeug mit dabei war. Also Verpackung aufgerissen und dem Beamten geschenkt und den Koffer zugeknallt.
Pschhhhhhhhhhhh - eines der kleinen Biere zur Verkostung war geplatzt. Noch 5 min. bis der Flieger abfliegt und nun das!!!! Kurz vor dem hyperventilieren lehnte ich die netten Bemühungen des Personals ab mir irgendwie mit Taschentüchern zu helfen und übergab den tropfenden Koffer dem Gepäckmann. Nach Bier stinkend, schweissnass und immer im Kopf, dass Susannes Kostümchen auch noch da drin sind durfte ich dennoch erleichtert den Flieger betreten.

Sayonara

Jack san

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